14.06.2008

Dr. Hallas informiert Dr. Steinmeier

Pinneberg / Dujiangyan. "Die chinesischen Behörden loben Ihre Arbeit in den höchsten Tönen, dem kann ich mich nur anschließen", sagte Außenminister Steinmeier im Camp des THW in der chinesischen Erbebenregion ...

Pinneberg / Dujiangyan. "Die chinesischen Behörden loben Ihre Arbeit in den höchsten Tönen, dem kann ich mich nur anschließen", sagte Außenminister Steinmeier im Camp des THW in der chinesischen Erbebenregion, die er heute bereiste. Immer wieder sind es die Helferinnen und Helfer des THW, die nach Katastrophen die Hilfe bringen, die den Betroffenen direkt hilft. Durch die ehrenamtlich tätigen „Botschafter in blau“ wird deutsch-chinesische Völkerverständigung geleistet. Die Basis, auch für diese Arbeit, liegt in den THW-Ortsverbänden und im Falle dieses Einsatzes einmal mehr in Pinneberg. Der sehr erfahrene Trinkwasserlaborant Dr. Oliver Hallas aus der Kreisstadt trägt ganz maßgeblich dazu bei, dass die Mission erfolgreich verläuft. Trinkwasserlaboranten überwachen mit einer mobilen Laborausstattung unter anderem die einwandfreie Qualität des abgegebenen Trinkwassers. In China arbeitet Dr. Hallas sehr eng mit den chinesischen Stellen zusammen. Vor über 10 Jahren trat Oliver Hallas in den Ortsverband Pinneberg ein. Zunächst durchlief er die allgemeine Grundausbildung und ließ sich zum Truppführer im Bergungsdienst ausbilden. Als das THW Ende der 1990iger Jahre die Fachgruppen Trinkwasserversorgung mit der Funktion „Trinkwasserlaborant“ versah, meldete sich der Diplom-Biologe mit umfangreicher Laborerfahrung für diese Spezialisierung. Bereits kurz nach seiner Weiterbildung wurde er mehrfach eingesetzt. Auf den sehr unterschiedlichen Missionen sammelte er sehr verschiedene Erfahrungen, die Dr. Hallas seit vielen Jahren auch in den Fachlehrgängen an der THW-Schule an die Laborantenanwärter weitergibt.Als das THW vor drei Jahren die Aufstellung der Schnell-Einsatz-Einheit Wasserversorgung Ausland beschloss, wurde Oliver Hallas in das Modul Nord dieser Sondereinheit berufen. Natürlich macht hier die Ausbildung und umfassende Vorbereitung der Einsatzkräfte den Löwenanteil der Arbeit aus, doch die Helferinnen und Helfer dieser Einsatzmodule können ziemlich fest davon ausgehen, für einen Einsatz angefordert zu werden. Aktuell sind Helfer der SEEWA parallel in Myanmar und China im Einsatz. Ehrenamtliche aus mehreren Fachgruppen Trinkwasserversorgung werden ihre Kameraden aus dem 1. Modul ab Mitte Juni ablösen, um den weiteren Einsatz sicher zu stellen. 




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