Nortorf (IZ), 19.12.2014

Unglück in Windkraftanlage

Die Höhenretter aus Pinneberg leisteten ihren Beitrag zur Rettung eines Arbeites aus einer Windenergieanlage. In rund 110 Metern Höhe hatte er sich in der Gondel verletzt und konnte nicht mehr alleine gehen.

Bild des KFV Steinburg: Rettung durch die Höhenrettung mit der Drehleiter als Fixpunkt.

Um 15:31 Uhr alarmierte die Leitstelle West die Höhenrettungsgruppe aus dem Kreis Pinneberg zu einer Windenergieanlage (WEA) bei Wilster, Kreis Steinburg. Ein Arbeiter hatte sich in der rund 110 Meter hoch gelegenen Gondel am Knie verletzt.

Die örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst forderten Kräfte aus Itzehoe und Pinneberg zur Unterstützung an. Wegen hereinbrechender kam ein geplanter Transfer per Hubschrauber nicht in Frage und so fuhren die Kräfte doch per Einsatzfahrzeug in den Nachbarkreis. Die Fahrzeit bis zum Eintreffen der Spezialkräfte dauerte gut 45 Minuten. Nach Wirksamwerden einer ersten Behandlung wurde der Verletzte aus seiner misslichen Lage befreit.

Mit einer Aufzuganlage im Turm der WEA gelangten Patient und Retter zurück Richtung Ausgangstür. Die Türe liegt aber noch gut zehn Meter über der Geländeoberfläche. Feuerwehr und THW-Höhenretter nutzen daher ein Rettungsdreieck und weitere Spezialausstattung, die an der Drehleiter angeschlagen wurde, um den Patienten schonend zurück auf Level 0 zu bringen. Dort übernahm ihn die Besatzung des Rettungswagens und brachte ihn in ein Krankenhaus.


  • Bild des KFV Steinburg: Rettung durch die Höhenrettung mit der Drehleiter als Fixpunkt.

  • Lagebesprechung mit dem Einsatzleiter vor Ort.

  • Archivbild: Höhenretter an der Gondel einer Windkraftanlage.

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