Ehrenamtlich, mit Herz und Verstand!

Helferinnen und Helfer nennen sich die Einsatzkräfte beim THW. Das klingt altmodisch? Macht nichts, es hat Tradition! Unsere Einsatzmittel sind modern, die Schutzkleidung zeitlos und wir so motiviert, wie am ersten Tag. Unsere liebste Frage: „Was mag der nächste Einsatz bringen?“ Wenn der Funkmelder geht, weiß man als Helferin oder Helfer noch nicht, ob es eine Stunde, einen Tag oder eine Woche Einsatz bedeuten wird. Der längste durchgehende Einsatz im Inland betrug 19 Tage. Ein Binnenhochwasser gab Anlass zu Alarmierung. Damals schrieb die Leitstelle: " Zahnbürste mitbringen!" in das Display.

Das sind natürlich Ausnahmen, doch ein Einsatz beim THW dauert eigentlich immer Stunden. Dafür werden wir viel seltener gerufen, als die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. Etwa 15 Einsätze im Jahr hat der Ortsverband Pinneberg zu verzeichnen, davon vielleicht fünf in "großer Besetzung", also für den ganzen Zug.

Dennoch: Es ist der Einsatz, für den wir ausbilden, trainieren und üben. Es ist ein tolles Gefühl, auch in ausgedehnten Schadenslagen helfen zu können. Weil das System funktioniert. Weil wir durchkommen und weil uns doch immer eine Lösung einfällt. Mal geben Expertinnen und Experten den Weg vor, doch viel öfter wird der Einsatzplan im Team entwickelt und gemeinsam umgesetzt. Es kommt auf jede Hand an und auf Köpfchen!

Wer aktiv dabei sein will, kann seine THW-Karriere jeden Dienstag beginnen. In „normalen“ Zeiten sind wir ab 19:30 Uhr sind wir in unserer Unterkunft. In Zeiten von "Corona" aber natürlich nicht. Bitte schreibt eine E-Mail, wir laden alle vier bis sechs Wochen zu Videokonferenzen ein, bei denen wir uns Dir vorstellen, Einblicke in das THW gewähren und Deine Fragen beantworten.

Zugführung und Fachberater stimmen die Einsatzmaßnahmen ab.