Die Polizei wandte sich mit der Bitte um Unterstützung an das THW. Ein speziell geschulter Technischer Berater Bau und ein Messtrupp Einsatzstellensicherung sollten gemeinsam mit den Polizeikräften zum Einsatz kommen. In enger Abstimmung mit dem THW und mit messtechnischer Überwachung kritischer Bauelemente in Echtzeit suchten Polizeibeamte nach der vermissten Person. Sie wurden tatsächlich fündig und konnten so Gewissheit schaffen.
Für die anschließende Todesfallermittlung wurden die Maßnehmen am zweiten Tag fortgesetzt. Diesmal ermittelten Expertinnen und Experten des Landeskriminalamts unter laufender Überwachung, um der Brandursache auf die Spur zu kommen.
Entsprechend des modularen Aufbaus der Teileinheiten des THW unterstützten Kräfte aus drei Orsverbänden den Einsatz der Polizei. Als örtliche Stelle des THW koordinierten Führungskräfte des Ortsverbandes Heide den Einsatz. Ein Helfer aus Rendsburg, der sich auf Basis beruflicher Ausbildung und Erfahrung im THW zum „Baufachberater“ weitergebildet hatte, übernahm die technische Bewertung. Der Trupp Einsatzstellensicherung des Regionalbereichs kam aus dem Ortsverband Pinneberg nach Büsum. Die Kräfte des THW unterstellen sich grundsätzlich der Einsatzleitung der anfordernden Behörde. Die gebotenen Maßnahmen führen die Ehrenamtlichen Katastrophenhelfer des Bundes dann in eigener Verantwortung durch. Als Schnittstelle zwischen der Einsatzleitung der Polizei und den THW-Kräften aus drei Ortsverbänden diente eine Verbindungsperson des THW.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Trupp ESS und seine Ausstattung.