Rostock, 09.06.2014, von NF

Pfingstlager der THW-Jugend 2014

Die Zeit auf dem Pfingstlager 2014 war zwar kurz, doch intensiv! Es hatte mit einem Sommerwochenende angefangen, doch das Ende setzten schwerste Gewitter. Die Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer aus Pinneberg hatten ihre Schützlinge schnell in Sicherheit gebracht, doch am Ende blieb nur die vorzeitige Heimreise.

Auch in diesem Jahr nahm die THW-Jugend Pinneberg an dem traditionellen Pfingstlager teil. Es fand vom 6.06 bis 9.06.2014 in Rostock auf dem Marinestützpunkt  „Hohe Düne“ statt. Es war Treffpunkt für ca. 750 Jugendliche des Technischen Hilfswerks aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg – also Jugendliche aus 38 Ortsverbänden der „THW-Jugend Küste“. Zum Programm gehörten typische Tätigkeiten vom THW wie Holz- und Metallbearbeitung oder Lichtaufbauten.

Aus Pinneberg reisten 31 Jugendliche und 8 Betreuerinnen und Betreuer – also insgesamt 39 Personen zum Zeltlager. Start war in Pinneberg um 16:00 Uhr, gegen 20:00 Uhr erreichten wir den Marinestützpunkt Rostock. Unsere Zelte konnten wir schnell beziehen, da ein Teil unserer Betreuer schon früher angereist war und Zelte und Feldbetten aufgebaut hatten. So blieb Zeit für eine kurze Geländeerkundung bis zum Abendbrot und anschließender Nachtruhe.

Am nächsten Morgen, Samstag, wurde das Lager durch Offizielle des THW, der THW-Jugend (Landesverbände) und anderer Organisationen, Vertreter der Bundeswehr, sowie aus Wirtschaft und Politik eröffnet. Das Lager bot uns viele Freizeitaktivitäten, die Stadtrally lud zur Erkundung durch Rostock und Warnemünde ein. Bei der Lagerolympiade bauten einige OV, unter anderem auch wir, Spiele auf, die Stationsweise abgearbeitet werden mussten. Auch eine Riesenrutsche, ein Riesenkicker und Besichtigungen ausgewählter Marineschiffe boten uns einen hohen Spaßfaktor.

Zwischendurch blieb auch etwas Zeit, bei traumhaft schönem Wetter, nicht nur durch Wasserschlachten, die willkommene Abkühlung zu holen. Nur die Ostsee lud mit  ungefähr 16°C nur Mutige ein, schon einmal hinein zu springen.

Richtig frisch wurde es dann aber am Sonntagabend: Während des Abendessens zog eine riesige Gewitterwalze über das Lager. Das Szenario wirkte gespenstisch. Es zogen heftige Sturmböen mit bis zu 150 km/h und Starkregen über uns hinweg. Einige Zelte wurden vom Sturm mitgerissen und Teile des Geländes überflutet. Die Zelte aus Pinneberg waren gut verankert und hielten dem Sturm stand. Außer einem Schrecken in den Gliedern, konnten wir nach dem Sturm wieder in unsere Zelte zurück.

Als jedoch weitere Gewitter Kurs auf Rostock nahmen, entschieden wir doch noch am selben Abend die Heimfahrt anzutreten. Um 5:00 Uhr morgens am Pfingstmontag kamen wir, sehr müde, in Pinneberg an.

Trotz des Unwetters war es ein aufregendes und tolles Pfingstzeltlager, an das wir noch lange denken werden.


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