Anhänger Oelwehr (2,5 Tonnen)

Der Landesbetrieb Küstenschutz, Meeresschutz, Nationalpark stattet die Ölwehren des Landes mit Anhängern zum Transport der Spezialausstattung für die Schadstoffunfallbekämpfung an den Küsten aus. Die zweite Generation stellen speziell aufgebaute Anhänger dar, in denen die Ausstattung wie auf einem Löschfahrzeug verladen ist. Schnell können Geräte für den ersten Angriff entnommen werden und für schwere Ölsperren stehen Rollwagen zur Verfügung. Das Licht (mit Akku) und weitere Details zum elekrtichen und mechanischen Anschluss an das Zugfahrzeug erleichtern die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Materialauswahl trägt den Erfahrungen mit der ersten Generation Rechnung, auf Seewassebeständigkeit wurde besonderer Wert gelegt. Zug um Zug werden nun alle Anhägerlaffetten zum Transport von Materialcontainern aus Stahl außer Dienst gestellt, die in den 1980er Jahren eingeführt worden waren.

1.1 Beschreibung Fahrzeugtechnik

Der Anhänger Oelwehr wird zum Transport von Einsatzmaterial eingesetzt. Er ist nicht für den Transport von Personen zugelassen. Alle Gegenstände, welche nicht fest im Fahrzeug angebracht sind, müssen dabei so verstaut und gesichert werden, dass keine Gefahr  von Ihnen ausgeht.

1.2 Technische Daten

Kennzeichen NF-SH 879

Fahrzeugtyp:

Humbaur Zentralachsanhänger

Tandemachse

Fahrzeuglänge

6110 mm

Minimale Durchfahrtbreite

2350 mm

Fahrzeughöhe

2800 mm

Zul. Ges. Gew.

2500 kg

Leergewicht

ca. 1440 kg

Bordausstattung Nutzlast

ca. 1060 kg

Zugdeichsel

höhenverstellbar mit Zugoese oder Kugelkopfkupplung

 

1.3 Ladungssicherung und Außenstaufächer

Das Fahrzeug verfügt über ein Ladungssicherungssystem. Hierbei ist zu beachten, dass keine Gefahr durch herumfliegende Gegenstände ausgeht. Vor der Benutzung des Fahrzeuges im Straßenverkehr ist sicherzustellen dass die Außenstaufächer geschlossen und ordnungsgemäß verriegelt sind.

Achtung !

Die Ladung im Laderaum ist stets gegen Verrutschen zu sichern. Die Bordwände des Anhängers bieten in keinem Fall einen Ersatz für eine Ladungssicherung im Heckbereich. Die maximale Belastbarkeit der Zurrösen beträgt 300 daN. Dabei ist auch die Belastbarkeit der verwendeten Gurte zu berücksichtigen. Das Verzurren von Gegenständen ist nur innerhalb einer Schiene zugelassen. Das Verzurren von Bordwand zu Bordwand ist nicht zulässig.

Quelle: Lersch-Kessel

Nähere Informationen zur Oelwehr: Oelwehr 26

 

 

Linke Fahrzeugseite, vorne ein Rolladenfach für Spezialpumpen und Zubehör
Ansicht seitwärts vorne rechts
Die Einsatzmittel sind vom Land Schleswig-Holstein beschafft worden - das THW betreibt sie auf vertraglicher Basis.
Heckfach mit Rollwagen, auf denen Ölsperren verladen sind.
Ansicht von hinten
Ansicht seitwärts vorne links